Einmal von Schweden nach Italien

Die Back-Hiker-Bewegung

Okok – wirklich eine Bewegung nennen dürfen wir uns eigentlich noch nicht und das, obwohl wir uns ganz schön viel bewegen werden. Wir verbinden das unter jungen Leuten beliebte Backpacken und das Wandern während eines Urlaubs!

Prinzipiell handelt es sich beim Back-Hiking nicht um etwas noch nie Dagewesenes. Fernwanderwege werden immer weiter ausgebaut und führen an tollen Städten vorbei. Seit dem Buch „Ich bin dann mal Weg“ von Hape Kerkeling hat vor allem die Strecke des Jakobsweges an Beliebtheit gewonnen. Gleichzeitig reisen immer mehr Jugendliche für kurze oder auch längere Zeiträume zwischen 1 Woche oder 2 Jahren nach Thailand, Australien oder in die USA, mit nicht mehr dabei als nur dem, was in einen großen Rucksack passt. Diese Art zu reisen finden wir faszinierend und bildend, aber wir glauben, dass auch Europa viel zu bieten hat und das wollen wir erleben!

In Zeiten der Globalisierung wächst alles zusammen und frühere lebenslange Weltreisen können heute binnen weniger Tage vollbracht werden. Das ist wunderbar und bringt viele Vorteile mit sich. Dass sich mit Hilfe von Flugzeugen, ausgebauter Straßen und nicht zu vergessen dem World Wide Web aber lediglich die Fortbewegungsgeschwindigkeit ändert, die Distanzen aber konstant bleiben, wollen wir uns selbst bewusst machen.

Das Wandern

Das Wandern hat etwas Genügsames an sich – man befindet sich in der freien Natur fernab von lauten Straßen, Menschenmassen und dem hektischen Alltag. In der Natur ist man auf sich und seine Gruppe angewiesen. Alles, was man benötigt, wird selbst getragen. Dies macht einem vorerst zwei Dinge bewusst. Erstens: Dinge, die wir besitzen, sind verdammt schwer. Zweitens: Viele Dinge, die wir mit uns rumtragen, brauchen wir die meiste Zeit gar nicht. Gleichzeitig kann man keinen Supermarkt um die Ecke erwarten, in dem man sich alles Vergessene kurzerhand nachkaufen kann. Also wird jedes Gramm, das nicht gebraucht wird, nach und nach zur größeren Qual. Aber alles, was vergessen wird, kann schnell zum Verhängnis werden. Daher gilt es beim Wandern und gerade beim Fernwandern einen gut durchdachten Minimalismus anzustreben. Ein Probepacken der gesamten Ausrüstung vor der Reise empfehlen wir unbedingt!

Der Städtetrip

Da zwei Monate nur Natur auch sehr einsam machen kann und wir uns bei der geplanten Strecke auch eine kulturelle Vielfalt erhoffen, wird die Reise auch zum Sightseeing genutzt. Dabei steht die Offenheit gegenüber Neuem ganz klar im Vordergrund. Wir wollen unsere Horizonte erweitern und viele neue Menschen kennenlernen und neue Erfahrungen machen – dafür ist das Reisen schließlich da. Wir wollen tolle, junge europäische Metropolen besuchen und uns dort von den Besonderheiten beeindrucken lassen. Es stehen tolle Städte auf unsere Liste. Von Stockholm über Berlin nach Prag und Triest wird so viel mitgenommen, wie wir nur können und unser Zeitplan es erlaubt.

Generell definieren wir von Anfang an nur einen groben Zeitplan und die grobe Richtung, alles andere sehen wir dann, wenn es soweit ist.

Dieser Blog ist nicht nur dazu da, dich zu informieren, sondern auch, um Ideen und Anreize für unser Abenteuer zu bekommen. Wenn du tolle Tipps für unsere Route hast, lass sie uns sehr gerne im Forum oder über unser Kontaktformular zukommen! Wenn sie uns ansprechen (und natürlich in unser Zeit-, Lust- und Finanzkonzept passen), werden wir sie gerne in die Reise integrieren! Unsere grobe Reise-Planung findet ihr unter den Reisezielen.

Natürlich freuen wir uns auch über jeden, den wir zu einem ganz eigenen Urlaub fernab der ausgetretenen Pfaden, inspirieren können. Schreibt uns gern eure Pfade, Erlebnisse und Geheimtipps!

Grundsätze

Wir sind natürlich keine Moralapostel und wollen unsere Meinungen und Ansichten nicht in irgendeiner Form missionieren. Dennoch gefällt uns unsere Idee und wir fänden es schön, wenn wir unseresgleichen inspirieren können und euch über Hürden oder Schwierigkeiten, die wir erleben, zu informieren. Daher auch dieser Blog 🙂

Natürlich haben wir uns auch selbst ein paar Herausforderungen definiert, an die wir uns halten werden.

  1. Gereist wird ohne eigenes Auto.
  2. Wir wollen umweltbewusst reisen.
  3. Wir reisen ohne eigenen Computer.
  4. Da wir noch Studenten sind, müssen wir uns auch an unsere Studentenbudgets halten. Also übernachten wir je nach Möglichkeit im Zelt, in Hostels oder bei Bekannten.
  5. Eltern oder Freunde für Geld anpumpen ist nur im äußersten Notfall erlaubt.
  6. Die Reise wird natürlich nicht abgebrochen!

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