Einmal von Schweden nach Italien

Triest (und Padova) – Unser Reisebericht

Triest, auf italienisch Trieste genannt und auf slowenisch Trst, ist eine bezaubernde Hafenstadt am Mittelmeer. Die Stadt ist für mehrere Dinge bekannt, so befindet sich der Hauptsitz der Versicherungsgesellschaft Generali, des Schifffahrtsunternehmen Lloyd und natürlich das Illy Caffé dort – den mussten wir nach unserer Ankunft dort auch gleich mal probieren. Da Triest bis 1918 zu Österreich gehörte, merkt man den österreichischen Einfluss noch sehr. Vor allem beim Essen, wie uns mitgeteilt wurde, wird trotz der Lage am Meer viel mehr Fleisch als Fisch gegessen.

 

Dienstags ging unser Bus von Izola über Koper nach Triest. Wir waren super glücklich unser geplantes Ziel endlich erreicht zu haben und gönnten uns erst mal ein leckeres Eis und einen italienischen Kaffee.

Illy Kaffee in Triest

Illy Kaffee in Triest

Glücklich in Triest angekommen

Glücklich in Triest angekommen

Alex Mama kam noch dazu und wir erkundeten zu viert die schöne Stadt. Sehenswert ist natürlich der Blick aufs Meer, das Rathaus auf der Piazza dell’Unità d’Italia, das Opernhaus Teatro Verdi, die Kathedrale von San Giusto, der Canal Grande (wunderschön bei Tag und bei Nacht) mit den umliegenden Cafés und Restaurants, die vielen Kirchen, die Burg Castello die San Giusto, das Handelsmuseum (sehr klein und in einem Wohnhaus, nur sehr schwer zu finden) und das wunderschöne Schloss Miramare.

Untergebracht waren wir dieses mal in einem wunderschönen Apartment mitten in der Stadt.

Nach dem ersten Bestaunen der Stadt und vielen Fotos gab es abends leckeres Essen, nicht typisch italienisch, aber dafür typisch für Triest. Fleisch, Wurst und vor allem Sauerkraut.

Die erste Nacht verbrachten wir mit offenem Fenster und mussten gleich erfahren, dass es die Triester nicht so mit der Nachtruhe haben. Mitten in der Nacht wurde zum Beispiel der Glascontainer direkt vor unserem Haus geleert. Doch wir konnten trotzdem genügend Schlaf bekommen, um am nächsten Tag fit zu sein 😉

 

Am Mittwoch besuchten wir neben dem Handelsmuseum auch das Schloss Miramare, welches wir nach einer turbulenten Busfahrt erreichten. Es ist wunderschön gelegen und einen Ausflug auf jeden Fall wert!

 

Dann war auch schon wieder die letzte Nacht in Triest angebrochen. Für uns hieß es mal wieder Rucksäcke packen, denn am Donnerstag machten wir uns auf den Weg in Richtung Lago Maggiore. Da Alex Mama mit dem Auto kam, konnten wir alle bequem dort mitfahren. Eine weitere Stadt wollten wir aber noch besichtigen und dies war Padova (oder auch Padua genannt), eine Universitätsstadt (Galilei lehrte dort) und gleichzeitig eine der ältesten Städte Italiens, gelegen zwischen Venedig und Verona.

Eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit ist die Wallfahrtskirche Basilica di Sant’Antonio. Wirklich eine wahnsinnig beeindruckende und riesige Basilika, die neben wunderschönen Malereien auch das Grabmal des Heiligen Antonius und einige Überreste, wie seine Stimmbänder oder die Zunge, zu bieten hat. Man kann sich wirklich stundenlang darin aufhalten und alles bestaunen, solang die Ärmel des Oberteils und die Beine der Hose nicht zu kurz sind. Seht sie euch aber am besten mal selbst an und macht euch euer eigenes Bild davon.

Ebenso sehenswert ist der drittgrößte Innenstadtplatz Europas, der Prato della Valle und die Bascilia di Santa Giustina, wo das Grab des heiligen Lukas zu finden ist. Was wir noch bestaunt haben ist der 1218 errichtete Palazzo della Ragione, die bekannte astronomische Uhr beim Piazza die Signori, die Universität und den Dom Santa Maria Aussaat.

Da wir nur ein paar Stunden in Padova waren, konnten wir nicht alles sehen was die Stadt zu bieten hat. Dennoch können wir einen Abstecher dorthin jedem nur empfehlen 🙂

Nach ein paar weiteren Stunden Autofahrt vorbei an Verona, dem Gardasee und Mailand erreichten wir abends den Lago Maggiore – hier bleiben wir erst mal!!

Lago Maggiore

Lago Maggiore